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1000 Tage Widerstand

Aktualisiert: 7. Okt.


1000 Tage Widerstand – Kurzzusammenfassung der BI-A Aktivitäten

 

 

Nein zum Logistikpark Stocka


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Unsere bisherigen Aktivitäten in

 

1.000 Tagen Analyse- und Faktensammlung

1.000 Tagen Aufklärung

1.000 Tagen Widerstand

 

ergeben:

 

-       Es ist noch alles offen

-       Es ist noch gar nichts genehmigt

-       Wir werden es schaffen!!!

 

 

Hier einige der wichtigsten Stationen:

 

Nachdem im November 2022 ein Ingenieurbüro bei Stocka aufwendige Probebohrungen machte, dauerte es nur bis 5. Dezember, bis offiziell

„die Bombe platzte“.

In einer professionellen Veranstaltung wurde von den Projektbetreibern

Panattoni und Amazon der Logistikpark Stocka vorgestellt.

Für einen Eklat sorgte dabei die Aussage des Landrates Martin Neumeyer, er werde die Pläne wohlwollend begleiten. Schnell war den meisten Bürgern der gesamten Region klar, welche katastrophalen Auswirkungen dieses Projekt mit den 2 Hallen

(66.000 qm und 50.000 qm) auf ihre Heimat haben wird.

Und ab diesem Tag war den Offenstettenern Roland Weiß und Jürgen Thaus bewusst, dass hier ein Widerstand organisiert werden muss. Über viele Wochen recherchierten beide, stellten Vergleiche mit anderen Amazon Standorten in Bayern an, sammelten Fakten und machten somit die negativen Auswirkungen für diesen Standort Stocka greifbar.



(12 k.o. Kriterien sind auf der Homepagewww.bi-abensberg.de nachzulesen)


Die Präsentation der ZDF’s (Zahlen, Daten, Fakten) erfolgte dann im März 2023

in der Josef-Stanglmeier-Halle in Abensberg. Der Rekordbesuch von ca. 500 Bürger/innen, sowie die hohe Medienpräsenz, brachten das hohe Interesse und die Ängste der Bevölkerung deutlich zum Ausdruck. Der damals noch 2. Abensberger Bürgermeister und zugleich Kandidat für die Wahl im Juli, Dr. Resch traf bereits im Vorfeld folgende Aussage:

„…Und sollte es mich die BM-Wahl kosten, ich spreche mich klar gegen dieses Projekt aus und werde den Widerstand begleiten und unterstützen. Die negativen externen Effekte übersteigen bei weitem die fraglichen Benefits.“


Der noch amtierende Bürgermeister Dr. Brandl unterstrich

an diesem Abend diese Positionierung in aller Deutlichkeit.

„Als Bürgermeister der Stadt Abensberg bin ich für das Wohl der Stadt Abensberg

und deren Bürger verantwortlich. Somit stelle ich klar, dass dieser geplante Logistikpark nur Nachteile für unsere Heimat bringt und daher verhindert werden muss.“ (Seitdem steht Uwe Brandl der BI stets mit seiner juristischen und politischen Kompetenz zur Seite.)

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war nahezu allen Besuchern bewusst, wie gerechtfertigt der Widerstand ist. Die Gründung der Bürgerinitiative vier Wochen später war dann nur noch die logische Konsequenz. Seit nun ca. 1.000 Tagen sind die Vertreter der BI (Roland Weiß, Jürgen Thaus, Hubert Hietl, Paul Berghammer, Hermann Kistenpfennig) in ihrer Mission, den Logistikpark zu verhindern, unterwegs.

Im März 2024 erfolgte dann im Rahmen des Bauleitplanverfahrens im

Marktgemeinderat Rohr i. NB die Abstimmung. Die klare Mehrheit der Rohrer zu Gunsten des Logistikparks ist aus Sicht der BI einfach zu erklären. Durch die geographische Lage von Rohr zum Gebiet Stocka, bleibt Rohr von den Auswirkungen, insbesondere von dem gigantischen Verkehrsaufkommen, der Umweltzerstörung, der Lichtverschmutzung usw., verschont.


 

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414 Einwände von betroffenen Bürgern und 26 Einwände von beteiligten Behörden wurden eingereicht. Dazu kommt noch ein Brandbrief der Bürger von Bachl und Scheuern, den 80 % der Haushalte unterschrieben haben. Darin haben sie ihre Bürgermeisterin, Birgit Steinsdorfer, in aller Deutlichkeit aufgefordert, das Projekt zu stoppen.

Unter der Regie von dem Offenstettener Unternehmer und Stadtrat Fritz Zeilbeck, haben darüber hinaus in einer spontanen Aktion über 50 Firmen einen Brandbrief an Wirtschaftsminister Aiwanger geschrieben. Darin steht eine klare Aufforderung,

das Projekt zum Schutz heimischen Wirtschaft zu stoppen.

 

Was hat die BI bisher erreicht?

 

1.) Unzählige Aufklärungsgespräche mit den Bürgern geführt.

2.) Mit den meisten Gemeinde-, Marktgemeinde- und Stadträte der Region Gespräche geführt

3.) Intensiver Austausch mit den Bürgermeistern von Abensberg, Hausen, Langquaid und Saal

4.) Mit folgenden Behörden gesprochen:

a) Amt für Landwirtschaft und Forsten (mit dem zuständigen Oberförster),

Ergebnis: Die Abholzung von ca. 6.000 qm Klimaschutzwald

(südliches Amazon Gelände) ist legal. Ökologisch bedeutungslos.

…unglaublich aber wahr.

b) Regierung von Niederbayern kontaktiert.

Bauamt/Verkehrsamt


Die offiziellen Zahlen


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…beweisen, dass ein Verkehrschaos vorprogrammiert ist.

Ergebnis: Die Verantwortlichen behaupten, der Verkehr sei beherrschbar.

…unglaublich, aber wahr!!!

Allerdings wurde in der Verkehrsuntersuchung nur der Radius von 500 Meter geprüft!! Auftraggeber der Verkehrsuntersuchung war Projektbetreiber Panattoni.

c) …mit dem zuständigen Regierungsdirektor von Ndb. gesprochen und eine Raumverträglichkeitsprüfung gefordert, bisher erfolglos.

…daraufhin bei der Bayerischen Staatsregierung eine Aufsichtsbeschwerde

eingelegt, auch erfolglos.

d) Im Juni 2024 einstündiges Gespräch im Wirtschaftsministerium mit

Wirtschaftsminister Aiwanger und seinem Team geführt.

Minister Aiwanger hat sich schon im Vorfeld öffentlich für den Logistikpark positioniert. Trotz erdrückender Fakten über die vielen nachteiligen Auswirkungen auf die Region, konnte bei Aiwanger kein Umdenken erreicht werden.

Bei dem einstündigen Meeting wurde deutlich, dass sich Minister Aiwanger nicht im Geringsten mit der notwendigen Gründlichkeit mit dem Thema befasst hat, aber dennoch sehr früh Zustimmung signalisiert hat.

 

 5.) Firmenveranstaltung

Im November 2024 organisierte der Abensberger Unternehmer und Stadtrat Fritz

Zeilbeck, insbesondere für seine Unternehmerkollegen, ein beeindruckendes Treffen. In seinen Ausführungen geht er insbesondere auf die Gefahr des Verlustes von Fachkräften an Amazon ein. Unterstützt wird er dabei mit Vorträgen des Abensberger Bürgermeisters Dr. Resch und dem Allgemeinarzt und Regionalpolitiker Dr. Kroiss.

Einzelheiten – siehe Homepage www.bi-abensberg-de (BI-Blog)

 

6.) Gespräch mit Franz Rösl

Vorstand Roland Weiß trifft sich nach 2023 im Juni 2025 ein zweites Mal mit

dem Grundstückseigentümer, dem Unternehmer Franz Rösl.

Fazit von Weiß: An Herrn Rösl wird der Logistikpark nicht scheitern.

Einzelheiten – Homepage.

 

7.) Treffen mit den Wasserversorgern


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Foto: Mittelbayerische Zeitung

Gesamtbericht …siehe Homepage


Unkalkulierbares Risiko für das Grund/Trinkwasser der gesamten Region

Unter der Regie des Vorstandes der Hopfenbachtal-Gruppe Leo Poschmann,

traf sich das BI-Team im Juli 2025 mit allen Wasserversorgen.

Unmittelbar südlich des  Amazon-Geländes befindet sich der Hopfenbach.

Bei anhaltendem Starkregen, Dauerregen, bei Schneeschmelze, genauso im Falle eines Brandes (Löschwasser), besteht trotz Auffangbecken und weiteren Maßnahmen ein unkalkulierbares Risiko, dass unser Grundwasser und dadurch unser Trinkwasser dauerhaft verunreinigt wird.

Daher haben letztes Jahr die Rottenburger und die Hopfenbachtal-Gruppe

massive Einwände zu den Plänen bei der Marktgemeinde Rohr i. NB eingelegt

Betroffen sind dann folgende Brunnen:

Zweckverband Rottenburger Gruppe:           Brunnen Offenstetten

Stadtwerke Abensberg:                                   Brunnen I und II, Baiern

Zweckverband Hopfenbachtal-Gruppe:         Brunnen I und II, Schlait 

Stadtwerke Neustadt/Do.:                                Brunnen Eining

Stadtwerke Kelheim:                                        Brunnen Silbergrube, Weltenburg

Gemeinde Saal/Do:                                           Brunnen Saal/Do.

Allein diese Gefahr ist aus der BI ein k.o. Kriterium für den Standort Stocka.

 


Foto privat.                                                                       Foto privat

Das wunderschöne Hopfenbachtal.                  Dieses Foto zeigt den berühmten

                                                                                Hopfenbacheinfall am östl. Ende des Tals



Mehr Infos zum Hopfenbach sind auf der Homepage nachzulesen,

Genauso ein MZ-Interview mit Leo Poschmann.

 


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8. aktuelle Recherchearbeit im Hintergrund

 

Wir fordern die Stellungnahmen der Behörden ein, zum Teil mit Unterstützung durch die Onlineplattform „Frag den Staat“ unter Berufung des Umweltinformationsgesetzes und mit Hilfe des unabhängigen Fachjournalisten Sepp Spritzendorfer.Diese analysieren wir gründlich und haken nach, wenn Stellungnahmen unverständlich oder nicht nachvollziehbar sind.

Josef Spritzendorfer fasst in seiner fortlaufenden Chronik alle Aktivitäten, Berichte, Presseberichte, Rückmeldungen der Behörden… zusammen. Nachzulesen unter

 

 

Fazit:

In diesen 1.000 Tagen ist es uns auf ganzer Ebene gelungen zu dokumentieren,

welche katastrophalen Auswirkungen der Logistikpark auf unsere Heimat haben wird. Der deutliche Beweis ist die breite Front der Gegner und die insgesamt

440 Einwände!!!

…siehe dazu auch „Demokratie“ (Homepage… BI-Blog).

Nach unserer professionellen Analyse besteht

kein echter Vorteil für unsere Heimat.

 

Wie geht es weiter?

In absehbarer Zeit werden in der Marktgemeinde Rohr i. NB die Einwände behandelt.

Alle Einwände müssen in einer öffentlichen Sitzung vorgetragen und abgewogen

werden. Verwunderlich ist, dass dies nach 18 Monaten!!! Ablauf der Einspruchsfrist immer noch nicht geschehen ist.

Es ist unwahrscheinlich, dass alle Einwände „geheilt“ werden können.

Dann gibt es sehr wahrscheinlich eine zweite Runde der Einwände.

Sogar ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums hat uns empfohlen, diesen Zeitpunkt abzuwarten und dann nochmal nachzulegen.

Gem. Satzung ist die BI politisch neutral, dennoch dieser Seitenblick:

Sollte bei den Kommunalwahlen im März 2026 ein neuer Landrat gewählt werden, kann es durchaus zu einer anderen Einstellung seitens Landrats kommen.

Der amtierende Landrat Martin Neumeyer war trotz mehrerer Anfragen zu keinem

Gespräch mit der BI bereit und sieht die politische Verantwortung für das Projekt ausschließlich bei der Marktgemeine Rohr i. NB.

Diese Aussage ist allerdings für die BI nicht nachvollziehbar,

auch nicht unter Berücksichtigung der Planungshoheit.

Aus Sicht der BI sind im Landratsamt nämlich folgende Abteilungen mit den Plänen konfrontiert.1. Das Gesundheitsamt

2. Der Kreisbrandmeister

3. Umwelt- und Naturschutz

4.  Landwirtschaft, Jagd- und Fischereirecht.

5. Bauleitplanung, Bauordnung, Raumordnung, Regionalplanung 

 

 Und an alle Unterstützer:

…ihr könnt sicher sein, wir sind noch längst nicht müde. In all den Monaten haben

wir im Hintergrund hochkarätiges Material gesammelt um den Logistikpark

zu verhindern,…

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  Foto privat

Naturjuwel Hopfenbachtal


 

…aus Liebe zu unserer Heimat

…aus Verantwortung für unsere Heimat

…und für die Wohn- und Lebensqualität der nachfolgenden Generationen:

 

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Foto privat 

Wunderschönes Hopfenbachtal

 


Nein zum Logistikpark Stocka!!!

 

„Bürgerinitiative Region Abensberg und benachbarte Gemeinden

und Orte zur Verhinderung eines Logistikparks Stocka

in der Gemarkung Bachl des Marktes Rohr i. NB e.V.“

 

 

 

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